4. "Kindertag der Industrie": Kinder entdecken die Geheimnisse der Industrie

Rund 1.200 Kinder, 36 Workshops sowie 24 innovative Unternehmen und wissenschaftliche Institutionen im Haus der Industrie – IV-Vize-GS Koren: MINT als Zukunftschance für Jugendliche, mit besonderem Fokus auf Mädchen

Spaß beim 4. "Kindertag der Industrie"

In Kooperation mit der Wissensfabrik Österreich veranstaltete die Industriellenvereinigung (IV) zum mittlerweile vierten Mal den „Kindertag der Industrie“ (KIDI) im Wiener Haus der Industrie. Am 27. und 28. Juni 2016 konnten die rund 1.200 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zwischen fünf und 14 Jahren am Schwarzenbergplatz die Industrie in 36 Workshops sowie Stationen von 24 innovativen Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen erleb- und angreifbar erforschen.

„Wir möchten Kindern und Jugendlichen zeigen, dass Industrie ein mehr als spannendes Betätigungsfeld ist und dabei Berufsbilder in den sogenannten MINT-Fächern vermitteln. Naturwissenschaften und Technik werden in Zukunft immer wichtiger und sind vor allem für Mädchen aufgrund der atypischen Bildungs- und Berufsentscheidungen mit großen Chancen verbunden“, erklärte IV-Vize-Generalsekretär Mag. Peter Koren anlässlich des vierten „Kindertages der Industrie“ (KIDI) heute, Dienstag, nach einem Besuch gemeinsam mit dem Amtsführenden Wiener Stadtschulratspräsidenten Mag. Jürgen Czernohorszky. "Der 'Kindertag der Industrie' ist eine tolle Veranstaltung, die unseren Kindern und Jugendlichen die Chance bietet, in die weite Welt naturwissenschaftlicher und technischer Berufe hineinzuschnuppern“, so der Stadtschulratspräsident. Für die Schülerinnen und Schüler sei der Kindertag „eine gute Unterstützung bei der weiteren Bildungs- und Berufsorientierung –  dies umso mehr als sich hier die Frage ihrer weiteren individuellen Zukunftsgestaltung mit einem Berufsfeld verbindet, das ganz besonders für Zukunft steht und voller Chancen steckt." In den 36 Workshops, organisiert von innovativen Unternehmen und wissenschaftlichen Partnern, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in noch unbekannte Wissensgebiete vorzudringen und ihre Begeisterung für Neues zu entdecken.

Dabei wurde gezeigt, dass MINT im Alltag öfter vorkommt, als man sich vielleicht bewusst ist, weshalb die Industrie das Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen schärfen und die Attraktivität dieser Ausbildungen stärken möchte. Trotz einer herausfordernden konjunkturellen Situation könnten bis 2020 im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich allein in Österreich fast 40.000 neue Jobs entstehen, womit der MINT-Bereich den Großteil der Berufsgruppen mit dem größten Jobwachstum stelle, so Koren. Noch immer seien acht von zehn Industrieunternehmen mit Rekrutierungsproblemen in Zukunftsbereichen wie F&E und Technik & Produktion konfrontiert, während insbesondere Frauen viel zu selten von den Chancen im MINT-Bereich Gebrauch machen würden, so der IV-Vize-Generalsekretär.

Die Einstellung gegenüber Wissenschaft und Innovation müsse sich in Österreich grundlegend ändern. Insbesondere gelte es dabei, auf die Chancen aufmerksam zu machen, die sich durch den MINT-Bereich ergeben. „Wir müssen damit aber schon in Kindergarten und Schule starten, wenn wir langfristig ein Umdenken in der Gesellschaft erreichen wollen. Wie das auf spannende Weise gelingen kann, möchten wir mit dem KIDI beispielhaft vorzeigen“, schloss Koren.

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